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Besuch von Lisa's Eltern und Daniel

Wir fuhren dann mal wieder zuerst zum Mc Donalds, um einen Cappuccino zu trinken und uns natürlich auch den Weg mal wieder anzuschauen.  Abends kamen dann Lisa‘ s Eltern und Daniel an.

 

Lisa’ s Eltern und Daniel und Lisa schliefen diese Nacht in einer Pension, die schon von Deutschland aus gebucht wurde. Ich hatte mir für diese Nacht ein Hostel genommen…für 28 $ ein 10-Mann Dorm!

Also sehr teuer…Aber halb so wild.

Wir gingen abends nach der Ankunft zur Pension und nachdem alle mal geduscht hatten, gingen wir noch etwas in die Stadt.

 

Am Montag gings dann los mit unserem Programm: Wir machten uns auf den Weg zu dem Illawarra Tree Top Walk…Das ist ein walk, der über die Baumkronen geht….Wir haben ihn nicht gemacht, weil er zu teuer war L

Dafür waren wir aber an ganz, ganz tollen Wasserfällen und im Rainforrest…Und das war wieder sehr schön.

 

Mittwochs und donnerstags schliefen wir dann in Manly…Aber natürlich nur auf einem Parkplatz, da wir ja sparen müssen.

Donnerstags fuhren wir von Manly aus mit der Fähre nach Sydney, was sehr schön war, weil man so das Opera House und die Harbour Bridge mal in einem ganz anderen Blickwinkel sieht, als immer nur von vorne….

 

Weiter gings dann freitags mit den Blue Mountains, wir hielten überall wo es uns gefiel an und hatten vorher festgelegt, dass wir uns die Jenolan Caves anschauen würden. Also fuhren wir dahin uns es hatte sich wirklich gelohnt…Wahnsinns Höhle….Ich denke das Ganze wäre noch beeindruckender gewesen, wenn man alles verstanden hätte, was der Führer gesagt hatte….Aber naja, man kann nicht alles haben. ;-)

Am Samstag waren wir dann wieder in Norah Heads und schliefen dort auf dem tollen Campingplatz.

 

Am Sonntag besuchten wir die MC Leods noch kurz, da Lisa einen Großteil ihrer Klamotten beim WWOOF’ en dort vergessen hatte und wir diese jetzt wieder abholen gingen. Dann ging es weiter zum Reptile Park bei Gosford…Der war auch schön und da liefen Kängurus frei herum usw.

 

Die weiteren Tage schauten wir uns um und hielten wo es uns gerade gefiel. Freitags kamen wir dann in Byron Bay an und am Samstag waren wir im Zoo vom berühmten „Crocodile Hunter“.

 

Der Zoo war der absolute Wahnsinn! Man sah, dass es den Tieren gut ging und ich denke, dass kein Zoo diesen so schnell toppen wird…Da war unter anderem auch eine BBQ- Area, wo Kängurus einfach frei herumlagen und hoppelten. Und wir haben die natürlich gleich gefüttert und uns zu denen gelegt ;-)

 

Sonntags hatte ich dann Geburtstag und bekam ein wundervolles Müsli mit einem Happy Birthday Kerzchen drin…Außerdem bekam ich eine schweinegeile Leoparden Boxer Short und eine leoparden Laptop- Tasche geschenkt….und so tolle Kekse, die ich seit ich die das erste mal gesehen hatte, immer haben wollte, aber nie kaufte, weil sie mir zu teuer waren ;-) Mittags gingen wir dann ins Aquarium…das war jetzt nicht sooo der burner, aber auch ok. Als wir schließlich zum Parkplatz zurückkamen, sahen wir, dass wir das Licht von unserem Auto angelassen hatten. Wir erwartet gab unser Auto keinen Mucks mehr von sich, weil…Akku leer!

Das Doofe war halt nur, dass wir a) kein Überbrückungs- Kabel hatten, b) konnten wir nicht anschieben, da wir einen Diesel haben und c) ist unsere Batterie unter unserem eingebauten Sitz…Wir mussten also auf dem Parkplatz diesen dritten Sitz ausbauen und dann unser Auto wieder zum Laufen bringen und dann diesen blöden Sitz wieder einbauen…Alles in Allem war es also ein gelungener Geburtstag J

 

Da wir uns alle mal danach sehnten, ein paar Tage irgendwo zu bleiben und nicht immer nur rumfahren wollten, ließen wir uns auf einem schönen Campingplatz, direkt am Strand und gegenüber von Mc Donalds in Coolum Beach nieder. Dort war es wirklich schön, denn man konnte im Coffee Club gemütlich einen Mocha trinken gehen oder dienstags „all you can eat“ miterleben, ein bisschen durch die Einkaufsstraße schlendern oder einfach im MC sitzen und skypen…

Wie legten auch fest, dass wir uns donnerstags trennen würden, weil Lisa‘ s Eltern zurück nach Sydney mussten, um ihr Auto abzugeben und wir nicht wieder zurückfahren wollten. Wir hatten im Vorraus auch schon geplant, dass wir uns dann auf den Weg zu Lucie und Ken (die family, die uns bei unserer Reifenpanne half) machen würden, um die zu besuchen…

Gesagt getan, freitags kamen wir dann in Hervey Bay an.

 

Wir schliefen im Zimmer von Gemma, der 3 jährigen Tochter der Beiden. Außer ihr leben hier noch Tracy, die älteste Tochter, der etwas jüngere Sohn Russell und die noch etwas jüngere Töchter Jessica. Eigentlich wollten wir auf Fraser Island, jedoch war uns das ganze doch eine Nummer zu teuer und so buchten wir zum Ausgleich eine Schnorchel Tour am Great Barrier Reef. Die sollte am Donnerstag (08.04.) stattfinden und wir dachten, dass dies ein schöner Abschluss für Daniel sei. Eigentlich hatten wir geplant, spätestens montags weiter zu fahren, jedoch änderte sich unser Plan wegen dem Auto:

Unsere Rego  sollte nämlich am 06.04. ablaufen, das heißt wir mussten uns um eine neue rego kümmern…Lucie half uns auch wo es nur ging und wir machen das jetzt so, dass wir das Auto jetzt auf Queensland ummelden und ja…Alles gar nicht sooo einfach, weil wir dazu ein Road worthy certificate brauchen. Das ist so was ähnliches wie TÜV, also musste das Auto in die Werkstatt…Soweit so gut, alles wäre rechtzeitig fertig gewesen, hätten die Lieferanten der Werkstatt nicht die falschen Teile gebracht…

Da wir ja weiter mussten, wegen Daniels Heimflug und dem Schnorcheln, sind wir dann also ohne rego weitergefahren und haben hoffen müssen, dass wir nicht angehalten werden…wurden wir auch nicht J

Der Treffpunkt war am Donnerstag um halb 8 morgens in Town of 1770. Wir fuhren dorthin und um ca. 8 Uhr waren wir auf dem Boot und fuhren los….Ca. 2 Stunden einfach immer weiter weg vom Festland. Auf dem Weg sind wir an einer Delfin- Familie vorbeigekommen, die auch ein kleines Baby bei sich hatte…und aus dem Wasser sprang und wir in Filmen mit Drehungen und allem drum und dran ganz viel Spaß hatten. Schöne Tiere sind das :-)

Mir wurde es nach der Zeit dann etwas schlechter und war dann ganz froh, als wir an unserem ersten Stopp ankamen. Wir bekamen ne kurze Einweisung wo wir schwimmen durften und wie man den Schnorchel richtig anzieht und dann konnten wir ins Wasser. Ich war anfangs noch etwas panisch, weil ich nicht so richtig durch diesen doofen Schnorchel atmen konnte aber nach einiger Zeit und ein paar Schlücken Salzwasser gings dann doch schon viel besser. Es machte unheimlich viel Spaß, durchs Wasser zu schwimmen und sich das Ganze Geschehen mal von unten anzusehen…Ein Traum! Dann gings weiter zum zweiten Stopp…Und da sahen wir dann zuerst einmal zwei riesige Schildkröten und dann kam das absolute Highlight: Wir sahen einen Riffhai und schwammen direkt über ihm! Was für ein Erlebnis! Einfach unbeschreiblich geil!

Zurück waren wir gegen halb 5 am Nachmittag und fuhren sofort weiter nach Rockhampton, da von dort aus Daniel’ s Heimflug begann.

 

Um 4 Uhr am nächsten Morgen standen wir auf, packten alle Sachen zusammen und fuhren zum Flughafen. Daniel‘ s Flug sollte um 6.20 losfliegen, also waren wir schon um 5 Uhr da. Nachdem wir ihn verabschiedet hatten, gingen wir frühstücken und machten uns wieder auf den Weg nach Hervey Bay zu Lucie und Ken…Denn die Rego muss ja schließlich noch gemacht werden.

Das Auto haben wir schon in der Werkstatt abgegeben und wir werden es am Dienstag abholen gehen…

12.4.10 12:39


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WWOOF'ing und Tattoo Expo

Also die Mc Leods sind eine ganz, ganz liebe family J

Montags (01.03.10) hatten wir uns auf den Weg hierher gemacht und wurden an einem kleinen „Parkplatz“ an der Seite der Straße von Alan abgeholt. Zusammen mit ihm fuhren wir  dann zur Farm. Mit Alan verstanden wir uns auf Anhieb gut und hatten sofort einen guten Eindruck von ihm. Sofort als wir ankamen, bekamen wir den Hof gezeigt und Alan bot uns sofort etwas zu essen und eine Tasse Tee an. Außer uns war auch noch ein anderer WWOOF’ er hier, Jameson, ein 23 jähriger Amerikaner.

Ansonsten machten wir am ersten Tag nichts Besonderes. Alan meinte wir sollen „erstmal ankommen  und uns einrichten“. Also richteten wir uns in unserem Zimmer zuerst mal ein und chillten den Rest des Tages J Darin sind wir ja schließlich schon geübt ;-)

Abends lernten wir dann auch Jean kennen. Außer Alan und Jean leben aber auch noch Sohn Malcom, Tochter Kitty, eine Katze und zwei Hunde hier.

Ansonsten hat die Familie noch zwei Pferde, Hühner und Kühe (die wir leider nie gesehen haben).

 

Der zweite Tag begann um halb 9 mit Frühstück….Um 9 Uhr hatten wir dann unsere erste Aufgabe: den tollen, verschimmelten Kühlschrank auswaschen. Dafür brauchten wir ca. eine Stunde und dann gings weiter mit der Baumpflege…Wir mussten nämlich die morschen Äste der Avocado- Bäume abschneiden. Alan erzählte noch, dass in einem der Bäume wohl eine ca. 2 Meter lange Python sitzen würde, die aber nicht so gefährlich wäre… J Leider haben wir sie auch nicht gesehen.

Später fuhren wir dann alle Mann zum Einkaufen und Alan zeigte uns einen wunderschönen Strand in Avoca. Abends saßen wir dann alle zusammen am Tisch, tranken Wein und spielten „Hearts“.

 

Am dritten Tag begann die Arbeit mit den Pilzen…Die Mc Leods pflanzen nämlich auch Pilze an… „Swiss Brown“ nennen die sich. Unsere Aufgabe war, diese „zu ernten“ und in eine Box zu machen. Dies ging recht schnell und danach widmeten wir und wieder den Avocado- Bäumen. Als diese dann endlich fertig geschnitten waren, durften wir anfangen, „Papa’ s“ Werkzeugschuppen aufzuräumen…Gar nicht so einfach wenn man vor lauter Kram nicht weiß, wo man überhaupt anfangen soll. Aber wir haben das natürlich alles erfolgreich gemeistert und Alan war sehr froh mit dem Ergebnis. J

 

Der nächste Tag begann dann mal wieder mit der Pilzernte und danach räumten wir weiter Alans Schuppen auf….In seinen Augen sind wir nämlich „the best organizer“…Wir wären ja richtig gut darin, alles aufzuräumen und zu sortieren…Wir mussten auch Unkraut jäten an diesem Tag, was auch wieder schnell gemacht war. Mittags war dann auch schon die Arbeit getan und wir hatten dann quasi „Frei“. Also beschlossen Lisa und ich uns, Pamelas tollen Bananenkuchen zu backen. Es war sehr chaotisch…Ich denke es war dann mal wieder ein Zeichen…denn der Kuchen sah zwar genauso aus wie der von Pam, jedoch war er geschmacklich mit Pamelas‘ nicht zu vergleichen ;-)

Naja, alles halb so wild, der gute Wille von uns war da J

 

Freitags ernteten wir zuerst morgens wieder die Pilze und räumten dann noch ein bisschen in der Garage auf. Später mussten wir noch ein bisschen Unkraut jäten und dann sollte einer den Rasen mähen und der andere den Pool sauber machen…Da es aber dann auch anfing zu regnen, fiel die Arbeit nach einer ca. dreiviertel Stunde ins Wasser… J

 

Wir haben bei Alan auch kurzfristig entschieden, dass wir nur eine Woche bleiben und am Wochenende nach Sydney fahren. Für die Woche danach wollten wir uns dann eine neue WWOOF‘ ing Station suchen und fanden auch sofort eine: In St. Albans bei Ursula und Terry Prince. Ursula sagte uns am Telefon, dass Terry wohl nicht da sein wird, das aber kein Problem sei und wir ruhig ab Montag kommen können.

Als wir alles geklärt hatten und es dann endlich Wochenende war, frühstückten wir samstags morgens und packten unsere Sachen zurück ins Auto. Nachdem wir uns dann verabschiedet hatten gings dann los: Ab zur Tattoo and Bodyart Expo!

Die sollte im Olympia Park Showground stattfinden und so machten wir mal wieder an einem Mc Donalds Halt, um uns den Plan dorthin mal anzuschauen…und evtl. noch was Kleines zu essen :-P Als wir dann dort ankamen kauften wir uns Tickets und stürzten uns in die Welt der Tattoos und Piercings J Ein Traum ;-)

Eigentlich wollten wir uns Beide tätowieren  lassen, änderten unsere Meinung aber…Dafür entschieden wir uns aber für’ s Piercen J Und weil einer ja nicht genug ist, ließen wir uns gleich zwei Piercings stechen…Aber keine Panik, nur am Ohr und nicht im Gesicht oder so….Da wir aber zwei Tage für die Expo eingeplant hatten und nach einem Tag schon durch waren, riefen wir dann kurzerhand Ursula an, ob wir schon sonntags kommen dürfen. Sie gab uns das Ok und so machten wir uns dann sonntags morgens auf den Weg in unser zweites WWOOF‘ ing Abenteuer...

Wir fuhren und fuhren und kamen nach einer langen Fahrt über das Land in Wisemans Ferry an…Dort waren wir zuerst einmal vollkommen verwirrt, da die Straße, die nach St. Albans geht, von einem Fluss gekreuzt wird. Also mussten wir mit einer Fähre auf die andere Seite…Da wir beide noch nie mit einer Fähre zusammen mit Auto gefahren sind, war das für uns beide schon gleich ein besonderes Erlebnis…Da wussten wir auch noch nicht, was uns bei Ursula erwarten wird…

Denn um an Ursulas Haus „Catmandu“ zu gelangen, mussten wir eine gute Stunde weiter fahren…Der Witz war, dass es die ganze Zeit nur durch Tal und Wald ging und die Häuser am Straßenrand immer weniger wurden…Wir dachten schon, dass wir uns verfahren hatten, weil der Weg dorthin auch keine geteerte Straße war, sondern eher einem Waldweg wie bei uns in Deutschland glich. Es ist aber eine Hauptstraße die durch den National Park geht, wie wir später erfahren hatten. Wir erreichten dann endlich das Tor, an dem dann vorne ein Schild mit der Aufschrift „Ursula und Terry Prince“ und waren erst einmal froh, das Haus gefunden zu haben. Schnell öffneten wir das Tor, fuhren durch und sahen zwischen den Ästen der Bäume etwas Blaues. Als wir daran vorbei fuhren sahen wir, dass es der Caravan war, in dem wir auch schlafen sollten. Von da aus sah man auch die Pferdekoppel und die Ställe, auch den Hühnerstall und den Garten. Das Einzige was wir nicht sahen, war das Haus…Aber es ging ja auch noch weiter bergauf J Da fuhren wir auch hinauf und siehe da, ein Haus hat sich dann doch noch gezeigt…Unter anderem auch noch eine Werkstatt.

Begrüßt wurden wir dann von Ursula’ s Hund „Gipsy“,  gefolgt von Ursula selbst. Sie ging dann mit uns wieder zum Caravan und gab uns Betttücher und wir packten unsere Koffer und Rucksäcke aus. Dann setzten wir uns zusammen bei Ursula an den Tisch und tranken eine Tasse Tee. Sie erzählte uns gleich, dass wir montags wohl allein zu Haus sein würden, weil sie arbeiten müsse. Dann stellte sie und eine Liste mit unseren Aufgaben zusammen und wir sprachen alles noch einmal durch. Den Rest des Tages verbrachten wir damit, und noch ein bisschen umzuschauen und mit dem Hund zu spielen. Es war wirklich wunderschön bei Ursula. Wir lebten in der Woche mitten im National Park, fern von jeder Zivilisation…Der nächste Nachbar lebte 4 km weiter, bis ins nächste Dorf waren es 18 km und was anfangs wirklich sehr gewöhnungsbedürftig war, war die tolle „outside toilet“…quasi gab‘ s dort nur ein Plumsklo…Herrlich!

Naja, aber es war eine der schönsten Wochen, die wir hier in Australien hatten. Ab dem dritten Tag gehörte das Reiten der zwei Pferde von Ursula auch zu unseren Aufgaben, was für uns wirklich ein Traum war. Ansonsten kochten wir einmal und haben zusammen gebackt und haben ansonsten Ursula dabei geholfen, einen neuen Fernsehschrank zu bauen und alte Stühle und Tische wieder schön herzurichten…quasi abschleifen und wieder schön anstreichen. Ansonsten zählte zu unseren Aufgaben auch das Saubermachen der Pferde und des Paddock‘ s, die Hühner rauslassen und im Garten helfen etc.

An einem Tag gingen wir in den Wald, um einen Baum zu fällen. Wir packten Säge und alles ein und fuhren mit dem Auto an den Platz. Ursula fällte den Baum und ich machte die Rinde anschließend ab. Dann wurden die Äste noch etwas zurechtgeschnitten und alles eingesammelt…gutes Brennholz J

An einem anderen Tag hatten wir auch Brennholz geschnitten und wollten es einsammeln, als ich ein Stück abstehende Rinde am Baum sah und diese abriss….Es war ein fataler Fehler, denn da kamen ganz, ganz viele kleine Spinnenbabys und natürlich auch die Spinnenmama rausgefallen und überall krabbelten Spinnen! Der absolute Horror. Vor allem, weil wir das Holz, wo die Spinnen rauskamen später ja wieder einsammeln mussten…Das war nicht ganz so toll. Aber wir hatten bei der Arbeit immer eine Menge Spaß und verstanden uns mit Ursula immer besser. Sie ist eine wirklich bewundernswerte Frau und wir haben in der einen Woche auch sehr viel von ihr gelernt.

Sie versprach uns auch, mit uns auf die Terasse zu gehen und uns die „kissing rocks“ zu zeigen. Ich weiß nicht mehr an welchen Tag wir gingen –wir sind hier absolut zeitlos- aber wir gingen zusammen mit Gipsy und Ursula zur Terrasse…Die Aussicht war einfach traumhaft! Und der Weg bis dahin hatte es auch in sich J

Wir sind nämlich durch‘ s Gebüsch immer bergauf geklettert und kamen schließlich auch an Felsen an. Im ganzen National Park gibt es diese überhängenden Felsen und wir mussten da rauf klettern…Aber sie waren zu hoch um alleine da rauf zu kommen, also war Teamwork angesagt:

Zuerst hob Ursula Gipsy hoch, dann machte Lisa Ursula eine Räuberleiter. Dann machte ich Lisa eine Räuberleiter und da mir niemand eine Räuberleiter machen konnte, hielten Lisa und Ursula von oben jeweils eine meiner Hände und zogen mich anschließend hoch auf den Felsen. Dann kletterten wir weiter nach oben und kamen irgendwann auch mehr oder weniger fertig auf dem Top des Berges an…Und genau das war die Terrasse. Ein Traum. Und die „kissing rocks“ nennen sich so, weil 2 Felsen ganz dicht aneinander sind, halt wie 2 Menschen, die sich küssen wollen. Fantastisch!

Und Ursula ist so fit…eine wahnsinns Frau haben wir da kennengelernt J

Dann haben wir ihr auch unter anderem erzählt, dass wir unseren „Patrik“ anstreichen wollen und da sie ihren Caravan auch von den WWOOF‘ ern anstreichen ließ, fragten wir sie, mit welcher Farbe sie das gemacht hatten. Ursula meinte dann sofort, dass ja noch ne Menge farbe da sei und wir damir ruhig unser Auto streichen dürfen…der absolute Wahnsinn!!!

Das Anstreichen des Autos war an den letzten 2 Tagen usere Arbeit gewesen…Und es hat sich gelohnt, „Patrik“ sieht besser aus denn je!

Sonntags sollten dann Lisa‘ s Eltern in Sydney ankommen und so mussten wir uns leider schon Sonntag morgens auf den Weg machen, um sie abholen zu gehen….Der Abschied von Ursula fiel uns wirklich schwer, da wir sie in der Woche sehr ins Herz geschlossen hatten und ich hätte auch sehr gerne mal ihrem Mann Terry kennengelernt, weil er auch ein sehr toller Mensch zu sein scheint…Aber so ist das, es geht immer weiter :-P

Aber natürlich freuten wir uns auch über den Besuch von zu Hause J

 

 

12.4.10 12:37


WWOOF'ing und Tattoo Expo

Also die Mc Leods sind eine ganz, ganz liebe family J

Montags (01.03.10) hatten wir uns auf den Weg hierher gemacht und wurden an einem kleinen „Parkplatz“ an der Seite der Straße von Alan abgeholt. Zusammen mit ihm fuhren wir  dann zur Farm. Mit Alan verstanden wir uns auf Anhieb gut und hatten sofort einen guten Eindruck von ihm. Sofort als wir ankamen, bekamen wir den Hof gezeigt und Alan bot uns sofort etwas zu essen und eine Tasse Tee an. Außer uns war auch noch ein anderer WWOOF’ er hier, Jameson, ein 23 jähriger Amerikaner.

Ansonsten machten wir am ersten Tag nichts Besonderes. Alan meinte wir sollen „erstmal ankommen  und uns einrichten“. Also richteten wir uns in unserem Zimmer zuerst mal ein und chillten den Rest des Tages J Darin sind wir ja schließlich schon geübt ;-)

Abends lernten wir dann auch Jean kennen. Außer Alan und Jean leben aber auch noch Sohn Malcom, Tochter Kitty, eine Katze und zwei Hunde hier.

Ansonsten hat die Familie noch zwei Pferde, Hühner und Kühe (die wir leider nie gesehen haben).

 

Der zweite Tag begann um halb 9 mit Frühstück….Um 9 Uhr hatten wir dann unsere erste Aufgabe: den tollen, verschimmelten Kühlschrank auswaschen. Dafür brauchten wir ca. eine Stunde und dann gings weiter mit der Baumpflege…Wir mussten nämlich die morschen Äste der Avocado- Bäume abschneiden. Alan erzählte noch, dass in einem der Bäume wohl eine ca. 2 Meter lange Python sitzen würde, die aber nicht so gefährlich wäre… J Leider haben wir sie auch nicht gesehen.

Später fuhren wir dann alle Mann zum Einkaufen und Alan zeigte uns einen wunderschönen Strand in Avoca. Abends saßen wir dann alle zusammen am Tisch, tranken Wein und spielten „Hearts“.

 

Am dritten Tag begann die Arbeit mit den Pilzen…Die Mc Leods pflanzen nämlich auch Pilze an… „Swiss Brown“ nennen die sich. Unsere Aufgabe war, diese „zu ernten“ und in eine Box zu machen. Dies ging recht schnell und danach widmeten wir und wieder den Avocado- Bäumen. Als diese dann endlich fertig geschnitten waren, durften wir anfangen, „Papa’ s“ Werkzeugschuppen aufzuräumen…Gar nicht so einfach wenn man vor lauter Kram nicht weiß, wo man überhaupt anfangen soll. Aber wir haben das natürlich alles erfolgreich gemeistert und Alan war sehr froh mit dem Ergebnis. J

 

Der nächste Tag begann dann mal wieder mit der Pilzernte und danach räumten wir weiter Alans Schuppen auf….In seinen Augen sind wir nämlich „the best organizer“…Wir wären ja richtig gut darin, alles aufzuräumen und zu sortieren…Wir mussten auch Unkraut jäten an diesem Tag, was auch wieder schnell gemacht war. Mittags war dann auch schon die Arbeit getan und wir hatten dann quasi „Frei“. Also beschlossen Lisa und ich uns, Pamelas tollen Bananenkuchen zu backen. Es war sehr chaotisch…Ich denke es war dann mal wieder ein Zeichen…denn der Kuchen sah zwar genauso aus wie der von Pam, jedoch war er geschmacklich mit Pamelas‘ nicht zu vergleichen ;-)

Naja, alles halb so wild, der gute Wille von uns war da J

 

Freitags ernteten wir zuerst morgens wieder die Pilze und räumten dann noch ein bisschen in der Garage auf. Später mussten wir noch ein bisschen Unkraut jäten und dann sollte einer den Rasen mähen und der andere den Pool sauber machen…Da es aber dann auch anfing zu regnen, fiel die Arbeit nach einer ca. dreiviertel Stunde ins Wasser… J

 

Wir haben bei Alan auch kurzfristig entschieden, dass wir nur eine Woche bleiben und am Wochenende nach Sydney fahren. Für die Woche danach wollten wir uns dann eine neue WWOOF‘ ing Station suchen und fanden auch sofort eine: In St. Albans bei Ursula und Terry Prince. Ursula sagte uns am Telefon, dass Terry wohl nicht da sein wird, das aber kein Problem sei und wir ruhig ab Montag kommen können.

Als wir alles geklärt hatten und es dann endlich Wochenende war, frühstückten wir samstags morgens und packten unsere Sachen zurück ins Auto. Nachdem wir uns dann verabschiedet hatten gings dann los: Ab zur Tattoo and Bodyart Expo!

Die sollte im Olympia Park Showground stattfinden und so machten wir mal wieder an einem Mc Donalds Halt, um uns den Plan dorthin mal anzuschauen…und evtl. noch was Kleines zu essen :-P Als wir dann dort ankamen kauften wir uns Tickets und stürzten uns in die Welt der Tattoos und Piercings J Ein Traum ;-)

Eigentlich wollten wir uns Beide tätowieren  lassen, änderten unsere Meinung aber…Dafür entschieden wir uns aber für’ s Piercen J Und weil einer ja nicht genug ist, ließen wir uns gleich zwei Piercings stechen…Aber keine Panik, nur am Ohr und nicht im Gesicht oder so….Da wir aber zwei Tage für die Expo eingeplant hatten und nach einem Tag schon durch waren, riefen wir dann kurzerhand Ursula an, ob wir schon sonntags kommen dürfen. Sie gab uns das Ok und so machten wir uns dann sonntags morgens auf den Weg in unser zweites WWOOF‘ ing Abenteuer...

Wir fuhren und fuhren und kamen nach einer langen Fahrt über das Land in Wisemans Ferry an…Dort waren wir zuerst einmal vollkommen verwirrt, da die Straße, die nach St. Albans geht, von einem Fluss gekreuzt wird. Also mussten wir mit einer Fähre auf die andere Seite…Da wir beide noch nie mit einer Fähre zusammen mit Auto gefahren sind, war das für uns beide schon gleich ein besonderes Erlebnis…Da wussten wir auch noch nicht, was uns bei Ursula erwarten wird…

Denn um an Ursulas Haus „Catmandu“ zu gelangen, mussten wir eine gute Stunde weiter fahren…Der Witz war, dass es die ganze Zeit nur durch Tal und Wald ging und die Häuser am Straßenrand immer weniger wurden…Wir dachten schon, dass wir uns verfahren hatten, weil der Weg dorthin auch keine geteerte Straße war, sondern eher einem Waldweg wie bei uns in Deutschland glich. Es ist aber eine Hauptstraße die durch den National Park geht, wie wir später erfahren hatten. Wir erreichten dann endlich das Tor, an dem dann vorne ein Schild mit der Aufschrift „Ursula und Terry Prince“ und waren erst einmal froh, das Haus gefunden zu haben. Schnell öffneten wir das Tor, fuhren durch und sahen zwischen den Ästen der Bäume etwas Blaues. Als wir daran vorbei fuhren sahen wir, dass es der Caravan war, in dem wir auch schlafen sollten. Von da aus sah man auch die Pferdekoppel und die Ställe, auch den Hühnerstall und den Garten. Das Einzige was wir nicht sahen, war das Haus…Aber es ging ja auch noch weiter bergauf J Da fuhren wir auch hinauf und siehe da, ein Haus hat sich dann doch noch gezeigt…Unter anderem auch noch eine Werkstatt.

Begrüßt wurden wir dann von Ursula’ s Hund „Gipsy“,  gefolgt von Ursula selbst. Sie ging dann mit uns wieder zum Caravan und gab uns Betttücher und wir packten unsere Koffer und Rucksäcke aus. Dann setzten wir uns zusammen bei Ursula an den Tisch und tranken eine Tasse Tee. Sie erzählte uns gleich, dass wir montags wohl allein zu Haus sein würden, weil sie arbeiten müsse. Dann stellte sie und eine Liste mit unseren Aufgaben zusammen und wir sprachen alles noch einmal durch. Den Rest des Tages verbrachten wir damit, und noch ein bisschen umzuschauen und mit dem Hund zu spielen. Es war wirklich wunderschön bei Ursula. Wir lebten in der Woche mitten im National Park, fern von jeder Zivilisation…Der nächste Nachbar lebte 4 km weiter, bis ins nächste Dorf waren es 18 km und was anfangs wirklich sehr gewöhnungsbedürftig war, war die tolle „outside toilet“…quasi gab‘ s dort nur ein Plumsklo…Herrlich!

Naja, aber es war eine der schönsten Wochen, die wir hier in Australien hatten. Ab dem dritten Tag gehörte das Reiten der zwei Pferde von Ursula auch zu unseren Aufgaben, was für uns wirklich ein Traum war. Ansonsten kochten wir einmal und haben zusammen gebackt und haben ansonsten Ursula dabei geholfen, einen neuen Fernsehschrank zu bauen und alte Stühle und Tische wieder schön herzurichten…quasi abschleifen und wieder schön anstreichen. Ansonsten zählte zu unseren Aufgaben auch das Saubermachen der Pferde und des Paddock‘ s, die Hühner rauslassen und im Garten helfen etc.

An einem Tag gingen wir in den Wald, um einen Baum zu fällen. Wir packten Säge und alles ein und fuhren mit dem Auto an den Platz. Ursula fällte den Baum und ich machte die Rinde anschließend ab. Dann wurden die Äste noch etwas zurechtgeschnitten und alles eingesammelt…gutes Brennholz J

An einem anderen Tag hatten wir auch Brennholz geschnitten und wollten es einsammeln, als ich ein Stück abstehende Rinde am Baum sah und diese abriss….Es war ein fataler Fehler, denn da kamen ganz, ganz viele kleine Spinnenbabys und natürlich auch die Spinnenmama rausgefallen und überall krabbelten Spinnen! Der absolute Horror. Vor allem, weil wir das Holz, wo die Spinnen rauskamen später ja wieder einsammeln mussten…Das war nicht ganz so toll. Aber wir hatten bei der Arbeit immer eine Menge Spaß und verstanden uns mit Ursula immer besser. Sie ist eine wirklich bewundernswerte Frau und wir haben in der einen Woche auch sehr viel von ihr gelernt.

Sie versprach uns auch, mit uns auf die Terasse zu gehen und uns die „kissing rocks“ zu zeigen. Ich weiß nicht mehr an welchen Tag wir gingen –wir sind hier absolut zeitlos- aber wir gingen zusammen mit Gipsy und Ursula zur Terrasse…Die Aussicht war einfach traumhaft! Und der Weg bis dahin hatte es auch in sich J

Wir sind nämlich durch‘ s Gebüsch immer bergauf geklettert und kamen schließlich auch an Felsen an. Im ganzen National Park gibt es diese überhängenden Felsen und wir mussten da rauf klettern…Aber sie waren zu hoch um alleine da rauf zu kommen, also war Teamwork angesagt:

Zuerst hob Ursula Gipsy hoch, dann machte Lisa Ursula eine Räuberleiter. Dann machte ich Lisa eine Räuberleiter und da mir niemand eine Räuberleiter machen konnte, hielten Lisa und Ursula von oben jeweils eine meiner Hände und zogen mich anschließend hoch auf den Felsen. Dann kletterten wir weiter nach oben und kamen irgendwann auch mehr oder weniger fertig auf dem Top des Berges an…Und genau das war die Terrasse. Ein Traum. Und die „kissing rocks“ nennen sich so, weil 2 Felsen ganz dicht aneinander sind, halt wie 2 Menschen, die sich küssen wollen. Fantastisch!

Und Ursula ist so fit…eine wahnsinns Frau haben wir da kennengelernt J

Dann haben wir ihr auch unter anderem erzählt, dass wir unseren „Patrik“ anstreichen wollen und da sie ihren Caravan auch von den WWOOF‘ ern anstreichen ließ, fragten wir sie, mit welcher Farbe sie das gemacht hatten. Ursula meinte dann sofort, dass ja noch ne Menge farbe da sei und wir damir ruhig unser Auto streichen dürfen…der absolute Wahnsinn!!!

Das Anstreichen des Autos war an den letzten 2 Tagen usere Arbeit gewesen…Und es hat sich gelohnt, „Patrik“ sieht besser aus denn je!

Sonntags sollten dann Lisa‘ s Eltern in Sydney ankommen und so mussten wir uns leider schon Sonntag morgens auf den Weg machen, um sie abholen zu gehen….Der Abschied von Ursula fiel uns wirklich schwer, da wir sie in der Woche sehr ins Herz geschlossen hatten und ich hätte auch sehr gerne mal ihrem Mann Terry kennengelernt, weil er auch ein sehr toller Mensch zu sein scheint…Aber so ist das, es geht immer weiter :-P

Aber natürlich freuten wir uns auch über den Besuch von zu Hause J

 

 

12.4.10 12:37


und endlich geht es weiter...

Hallo ihr Lieben!

Es hat sich in der ganzen Zeit doch einiges getan…..

Da wir das Warten auf die Arbeit nach der Zeit einfach satt hatten, dachten wir „Warum hier rumsitzen und warten, wenn man doch die Zeit sinnvoll nutzen kann?“ Also haben wir uns dann entschlossen weiter zu fahren und endlich die Great Ocean Road zu fahren….

 

Also dazu kann ich echt nur sagen: Traumhaft!

Wir  waren zwar recht schnell durch (2Tage Fahrt), aber das reicht wirklich vollkommen. Wir hatten überall angehalten, wo wir wollten und haben ganz, ganz, viele, schöne Bilder gemacht .

Übernachtet hatten wir in Lorne auf einem Parkplatz, wo noch einige andere Backpacker mit ihren Vans standen.

Also da auf der ganzen Strecke gibt’s so schöne Strände, das ist einfach unbeschreiblich J Wir sahen die 12 Apostel, die keine 12 mehr sind….Es sind glaub ich mittlerweile nur noch 7 oder so…

 

Da wir ja dann auf dem Weg zurück nach Melbourne waren, haben wir Gerhard wieder kontaktiert und mal nachgefragt, ob wir ihn wieder für eine Weile belästigen könnten, was kein Problem war. Am Samstag, den 06.02. sind wir dann bei Gerhard angekommen und wurden wieder herzlich empfangen.  Sonntags machten wir uns dann auf in die Stadt und gingen zu einem Markt und ins Aquarium… War wirklich schön da J

Aber für uns war der Montag ja viel, viel toller: Gerhard ist nämlich mit uns nach Philip Island gefahren! Dort hat er uns dann ganz tolle Strände gezeigt und wir sind dann gleich mal ne Runde ins Meer schwimmen gegangen….Danach gings ab zum verkauften Haus….Also ich muss sagen, kann man haben ;-) Schönes Ferienhäuschen hatten die da. Später gabs dann (für uns das erste mal) Fish and Chips, was wir beide überraschend gut fanden….Und wir spazierten an den Nobbis herum. Dort sahen wir übrigens auch einen kleinen Baby-Mini-Pinguin. Der war so süß und saß da einfach rum  :-P

Und bei einem Besuch auf Philip Island darf man die berühmte Pinguin- Parade ja auch nicht verpassen…J Das sieht echt lustig aus, wenn die kleinen Pinguine da aus dem Meer kommen und zu ihren Nestern watscheln :-P Ein Bild für die Götter kann ich a nur sagen J

An den restlichen Tagen genossen wir noch ein bisschen die Sonne und fuhren in die Stadt und „schlugen“ so die Zeit tot  :-P Darin sind wir nämlich mittlerweile echt gut. Was etwas ärgerlich war, war, dass wir extra in die Stadt fuhren, um auf diesen 360°-Tower zu gehen (unsere tolle Agentur hatte uns dafür nämlich ne Freikarte geschenkt) Leider war dieser Tower geschlossen….Na toll! Aber alles halb so wild….Was auch sehr geil für euch zu Hause ist: Pamela macht den besten Bananenkuchen, den ich je gegessen hab….und ratet mal wer das Rezept hat?!? Ja richtig, Ich J Das find ich echt gut muss ich sagen…

 

Freitags haben wir uns dann wieder verabschiedet und sind weiter ins uns schon bekannte St. Kilda, wo wir die Nacht verbrachten….Mal wieder auf nem Parkplatz. Aber so ist das Backpacker- Leben! Da wird gespart, wo es nur geht und man pennt da, wo es nix kostet :-P

Dort haben wir uns dann aber natürlich auf den Weg in den „Albert-Park“ gemacht…Wo die Formel1-Rennstrecke ist. Wir haben sie auch gefunden und sind dann mal mit unserem Van drübergefahren…Der Haken an der Sache war nur, dass man nur mit 50 km/h fahren durfte….Aber wer kann schon von sich behaupten, dass er mit nem Van über ne Formel1 Strecke gefahren ist?! Von daher… :-P

 

Dann beschlossen wir aber, ein für alle mal SA zu verlassen und endlich weiter zu fahren…Gelandet waren wir in Yass, wo wir eine Nacht schliefen…Das geile war, dass Katrin (ein Mädel aus unserer Travelworks-Gruppe)  auch da war und uns natürlich genau zu der Zeit ne SMS schrieb, als wir auch da waren. Also haben wir uns dann gleich verabredet, das Wochenende zusammen zu verbringen…Freitags ist sie dann zu uns nach Queanbeyan gekommen (wir hatten unseren Standort wegen dem schlechten Handynetz in Yass geändert) und wir gingen dann zuerst mal auf Parkplatz- Suche….So ein Parkplatz muss ja schließlich vorher genau abgecheckt werden, bevor man dort pennt. Wir fanden dann glücklicherweise einen tollen Parkplatz, auf der anderen Seite vom MC Donalds….Sehr toller Platz, da man sich dann keine Gedanken machen muss, wo man mal auf Toilette kann und man hat freies WLan…Was für die Arbeitssuche von Vorteil ist J Also wir gesagt, Perfekter Platz, den wir da hatten J

Freitags gings dann los mit ner Hauptstadtbesichtigung, denn Canberra war ca. 15 min entfernt und man muss sich die Stadt ja doch mal anschauen wenn man schon dort ist ;-) Abends gings dann weiter mit ner schönen Flasche Wein und -mal wieder- Nudeln mit Tomatensoße J Also alles in Allem ein sehr, sehr gelungener Tag J

Samstags, stand dann das War Memorial in Canberra und der botanische Garten auf dem Programm…Was wir nicht wussten war, dass das War Memorial sehr groß ist und so hatten wir dann für den botanische Garten am Ende nur noch ne halbe Stunde Zeit, war aber auch in Ordnung war. Sonntags gings dann mal wieder in die Stadt….Diesmal schauten wir uns nen tollen Markt an (da gabs auch ganz viele Stände, an denen man verschiedene Fressalien testen konnte…Herrlich) und gingen dann später zum Royal Australien Mint. Das hatten wir uns doch ein bisschen toller vorgestellt, da wir dachten, dass man bei der Produktion der Münzen zuschauen könnte….Hätte man auch können, aber wir drei Granaten haben natürlich nicht soweit gedacht, dass auch Australier sonntags nicht arbeiten…Naja, selber schuld, wenn man nicht mal ein bisschen nachdenken kann :-P

 

Montags gings dann schon nach unserem Cappuccino beim MC weiter Richtung Sydney….

 

Über die Katrin hatten wir dann auch noch ne weitere Website gefunden, wo man Job finden kann…Da haben wir dann auch gleich gesucht und 2 Vorstellungsgespräche angeboten bekommen. Die sollten dann mittwochs in Sydney sein. Zu dem ersten sind wir natürlich gleich ein einhalb Stunden zu spät gekommen….Da konnten wir aber wirklich nix dafür, weil wir keinen Stadtplan hatten und Google und falsch gelotst hatte….und in Sydney findet man irgendwie auch keine Touristen Information….Das ist sehr scheiße, denn Sydney ist mal ganz schön groß J Und mit dem Auto echter Horror!

Aber naja, wir wurden trotzdem genommen…Es war mal wieder ne Marketing-Firma an die wir geraten sind….Ja zuerst kommen wir halt viel zu spät und als das Vorstellungsgespräch dann vorbei war, bin ich natürlich bei denen in ihrem blöden Gebäude noch die Treppe runtergefallen….Also dachten wir schon, dass das Ganze vielleicht doch nicht so das Gelbe vom Ei ist, weil Lisa und ich deuten jetzt ja immer die Zeichen J Und das waren definitiv 2 Zeichen, die gegen den Job sprachen :-P

 Dafür hatten wir aber eine „Zusage“ von ner Farm, dass wir ab Montag, den 01.03. bei denen WWOOF’ en können….Was im Endeffekt doch besser ist, als für 2 Wochen mit so einem Verkaufs-Job anzufangen, wo man mal wieder kein festgelegtes Gehalt hat…

 

Wir haben aber auch über unsere Arbeits-Such-Anzeige 2 weitere deutsche Kerle kennengelernt, mit denen wir uns dann donnerstags trafen …

 

Diesmal fuhren wir dann nach Manly, wo wir wieder zuerst mit den beiden anderen einen geeigneten Parkplatz suchten und dann später zusammen auf die Piste sind….Raggae-Party war angesagt J

War auch mega lustig mit den Beiden und wir waren weg bis 2 Uhr! Was für Lisa und mich ja mittlerweile der absolute Rekord im wachbleiben ist, weil wir seit wir im Auto pennen immer so gegen 9 Uhr abends ins Bett gehen…Dann wird’s ja schließlich dunkel! :-D

Ja das Doofe war nur, dass wir die 6 Bier die wir getrunken hatten am nächsten Tag auch noch gemerkt haben….Wir hatten nämlich den mega Kater! Richtig schön mit Kopfschmerzen und allem Drum und Dran….Daran sieht man mal wieder, dass wir das Bier-Trinken nicht mehr so gewohnt sind…J Wir sind dann aber trotzdem weitergefahren…nach Norah Head auf den Campingplatz….Der war echt super schön…Direkt am Strand und man glaubt es kaum, trotzdem kostete der nur 20 $ für 2 Personen. Also ultra geil J

Am Tag drauf haben wir dann auch nur am Strand rumgelegen und außerdem noch mega geile Bilder gemacht….Sehr, sehr lustig kann ich da nur sagen  :-P

Diesmal haben wir aber auf nem Parkplatz gepennt, weil –wie ja schon gesagt- ein Backpacker spart, wo er kann J Was nicht so ganz toll war, war, dass wir von einer SMS von Lisas Eltern geweckt wurden, in der drin stand, dass es Tsunami- Warnungen für Australien gäbe…Das ist keine so ganz gute Nachricht wenn man auf nem Parkplatz direkt neben dem Strand steht J Hat sich aber alles als halb so wild entpuppt….Wir haben quasi gar nix davon mitbekommen…Die Wellen sollen höher als normal gewesen sein, aber wir sind dann ja vom Strand weggefahren, als wir das gehört hatten…

 

Und dann begann unsere erste WWOOF'ing- Woche bei den Mc Leods in Central Mangrove...

12.4.10 12:35


Hallo ihr Lieben!

Es hat sich in der ganzen Zeit doch einiges getan…..

Da wir das Warten auf die Arbeit nach der Zeit einfach satt hatten, dachten wir „Warum hier rumsitzen und warten, wenn man doch die Zeit sinnvoll nutzen kann?“ Also haben wir uns dann entschlossen weiter zu fahren und endlich die Great Ocean Road zu fahren….

                                                                      

Also dazu kann ich echt nur sagen: Traumhaft!

Wir  waren zwar recht schnell durch (2Tage Fahrt), aber das reicht wirklich vollkommen. Wir hatten überall angehalten, wo wir wollten und haben ganz, ganz, viele, schöne Bilder gemacht J

Übernachtet hatten wir in Lorne auf einem Parkplatz, wo noch einige andere Backpacker mit ihren Vans standen.

Also da auf der ganzen Strecke gibt’s so schöne Strände, das ist einfach unbeschreiblich J Wir sahen die 12 Apostel, die keine 12 mehr sind….Es sind glaub ich mittlerweile nur noch 7 oder so…

 

Da wir ja dann auf dem Weg zurück nach Melbourne waren, haben wir Gerhard wieder kontaktiert und mal nachgefragt, ob wir ihn wieder für eine Weile belästigen könnten, was kein Problem war. Am Samstag, den 06.02. sind wir dann bei Gerhard angekommen und wurden wieder herzlich empfangen.  Sonntags machten wir uns dann auf in die Stadt und gingen zu einem Markt und ins Aquarium… War wirklich schön da J

Aber für uns war der Montag ja viel, viel toller: Gerhard ist nämlich mit uns nach Philip Island gefahren! Dort hat er uns dann ganz tolle Strände gezeigt und wir sind dann gleich mal ne Runde ins Meer schwimmen gegangen….Danach gings ab zum verkauften Haus….Also ich muss sagen, kann man haben ;-) Schönes Ferienhäuschen hatten die da. Später gabs dann (für uns das erste mal) Fish and Chips, was wir beide überraschend gut fanden….Und wir spazierten an den Nobbis herum. Dort sahen wir übrigens auch einen kleinen Baby-Mini-Pinguin. Der war so süß und saß da einfach rum  :-P

Und bei einem Besuch auf Philip Island darf man die berühmte Pinguin- Parade ja auch nicht verpassen…J Das sieht echt lustig aus, wenn die kleinen Pinguine da aus dem Meer kommen und zu ihren Nestern watscheln :-P Ein Bild für die Götter kann ich a nur sagen J

An den restlichen Tagen genossen wir noch ein bisschen die Sonne und fuhren in die Stadt und „schlugen“ so die Zeit tot  :-P Darin sind wir nämlich mittlerweile echt gut. Was etwas ärgerlich war, war, dass wir extra in die Stadt fuhren, um auf diesen 360°-Tower zu gehen (unsere tolle Agentur hatte uns dafür nämlich ne Freikarte geschenkt) Leider war dieser Tower geschlossen….Na toll! Aber alles halb so wild….Was auch sehr geil für euch zu Hause ist: Pamela macht den besten Bananenkuchen, den ich je gegessen hab….und ratet mal wer das Rezept hat?!? Ja richtig, Ich J Das find ich echt gut muss ich sagen…

 

Freitags haben wir uns dann wieder verabschiedet und sind weiter ins uns schon bekannte St. Kilda, wo wir die Nacht verbrachten….Mal wieder auf nem Parkplatz. Aber so ist das Backpacker- Leben! Da wird gespart, wo es nur geht und man pennt da, wo es nix kostet :-P

Dort haben wir uns dann aber natürlich auf den Weg in den „Albert-Park“ gemacht…Wo die Formel1-Rennstrecke ist. Wir haben sie auch gefunden und sind dann mal mit unserem Van drübergefahren…Der Haken an der Sache war nur, dass man nur mit 50 km/h fahren durfte….Aber wer kann schon von sich behaupten, dass er mit nem Van über ne Formel1 Strecke gefahren ist?! Von daher… :-P

 

Dann beschlossen wir aber, ein für alle mal SA zu verlassen und endlich weiter zu fahren…Gelandet waren wir in Yass, wo wir eine Nacht schliefen…Das geile war, dass Katrin (ein Mädel aus unserer Travelworks-Gruppe)  auch da war und uns natürlich genau zu der Zeit ne SMS schrieb, als wir auch da waren. Also haben wir uns dann gleich verabredet, das Wochenende zusammen zu verbringen…Freitags ist sie dann zu uns nach Queanbeyan gekommen (wir hatten unseren Standort wegen dem schlechten Handynetz in Yass geändert) und wir gingen dann zuerst mal auf Parkplatz- Suche….So ein Parkplatz muss ja schließlich vorher genau abgecheckt werden, bevor man dort pennt. Wir fanden dann glücklicherweise einen tollen Parkplatz, auf der anderen Seite vom MC Donalds….Sehr toller Platz, da man sich dann keine Gedanken machen muss, wo man mal auf Toilette kann und man hat freies WLan…Was für die Arbeitssuche von Vorteil ist J Also wir gesagt, Perfekter Platz, den wir da hatten J

Freitags gings dann los mit ner Hauptstadtbesichtigung, denn Canberra war ca. 15 min entfernt und man muss sich die Stadt ja doch mal anschauen wenn man schon dort ist ;-) Abends gings dann weiter mit ner schönen Flasche Wein und -mal wieder- Nudeln mit Tomatensoße J Also alles in Allem ein sehr, sehr gelungener Tag J

Samstags, stand dann das War Memorial in Canberra und der botanische Garten auf dem Programm…Was wir nicht wussten war, dass das War Memorial sehr groß ist und so hatten wir dann für den botanische Garten am Ende nur noch ne halbe Stunde Zeit, war aber auch in Ordnung war. Sonntags gings dann mal wieder in die Stadt….Diesmal schauten wir uns nen tollen Markt an (da gabs auch ganz viele Stände, an denen man verschiedene Fressalien testen konnte…Herrlich) und gingen dann später zum Royal Australien Mint. Das hatten wir uns doch ein bisschen toller vorgestellt, da wir dachten, dass man bei der Produktion der Münzen zuschauen könnte….Hätte man auch können, aber wir drei Granaten haben natürlich nicht soweit gedacht, dass auch Australier sonntags nicht arbeiten…Naja, selber schuld, wenn man nicht mal ein bisschen nachdenken kann :-P

 

Montags gings dann schon nach unserem Cappuccino beim MC weiter Richtung Sydney….

 

Über die Katrin hatten wir dann auch noch ne weitere Website gefunden, wo man Job finden kann…Da haben wir dann auch gleich gesucht und 2 Vorstellungsgespräche angeboten bekommen. Die sollten dann mittwochs in Sydney sein. Zu dem ersten sind wir natürlich gleich ein einhalb Stunden zu spät gekommen….Da konnten wir aber wirklich nix dafür, weil wir keinen Stadtplan hatten und Google und falsch gelotst hatte….und in Sydney findet man irgendwie auch keine Touristen Information….Das ist sehr scheiße, denn Sydney ist mal ganz schön groß J Und mit dem Auto echter Horror!

Aber naja, wir wurden trotzdem genommen…Es war mal wieder ne Marketing-Firma an die wir geraten sind….Ja zuerst kommen wir halt viel zu spät und als das Vorstellungsgespräch dann vorbei war, bin ich natürlich bei denen in ihrem blöden Gebäude noch die Treppe runtergefallen….Also dachten wir schon, dass das Ganze vielleicht doch nicht so das Gelbe vom Ei ist, weil Lisa und ich deuten jetzt ja immer die Zeichen J Und das waren definitiv 2 Zeichen, die gegen den Job sprachen :-P

 Dafür hatten wir aber eine „Zusage“ von ner Farm, dass wir ab Montag, den 01.03. bei denen WWOOF’ en können….Was im Endeffekt doch besser ist, als für 2 Wochen mit so einem Verkaufs-Job anzufangen, wo man mal wieder kein festgelegtes Gehalt hat…

 

Wir haben aber auch über unsere Arbeits-Such-Anzeige 2 weitere deutsche Kerle kennengelernt, mit denen wir uns dann donnerstags trafen …

 

Diesmal fuhren wir dann nach Manly, wo wir wieder zuerst mit den beiden anderen einen geeigneten Parkplatz suchten und dann später zusammen auf die Piste sind….Raggae-Party war angesagt J

War auch mega lustig mit den Beiden und wir waren weg bis 2 Uhr! Was für Lisa und mich ja mittlerweile der absolute Rekord im wachbleiben ist, weil wir seit wir im Auto pennen immer so gegen 9 Uhr abends ins Bett gehen…Dann wird’s ja schließlich dunkel! :-D

Ja das Doofe war nur, dass wir die 6 Bier die wir getrunken hatten am nächsten Tag auch noch gemerkt haben….Wir hatten nämlich den mega Kater! Richtig schön mit Kopfschmerzen und allem Drum und Dran….Daran sieht man mal wieder, dass wir das Bier-Trinken nicht mehr so gewohnt sind…J Wir sind dann aber trotzdem weitergefahren…nach Norah Head auf den Campingplatz….Der war echt super schön…Direkt am Strand und man glaubt es kaum, trotzdem kostete der nur 20 $ für 2 Personen. Also ultra geil J

Am Tag drauf haben wir dann auch nur am Strand rumgelegen und außerdem noch mega geile Bilder gemacht….Sehr, sehr lustig kann ich da nur sagen  :-P

Diesmal haben wir aber auf nem Parkplatz gepennt, weil –wie ja schon gesagt- ein Backpacker spart, wo er kann J Was nicht so ganz toll war, war, dass wir von einer SMS von Lisas Eltern geweckt wurden, in der drin stand, dass es Tsunami- Warnungen für Australien gäbe…Das ist keine so ganz gute Nachricht wenn man auf nem Parkplatz direkt neben dem Strand steht J Hat sich aber alles als halb so wild entpuppt….Wir haben quasi gar nix davon mitbekommen…Die Wellen sollen höher als normal gewesen sein, aber wir sind dann ja vom Strand weggefahren, als wir das gehört hatten…

 

Und da wir arme Backpacker sind, haben wir uns jetz dafür entschieden, die nächsten 2 Wochen zu WWOOF‘ en….Und nun ist schon die erste Woche bei den Mc Leods vorbei…J

 

Also wir sind hier in Central Mangrove bei einer ganz, ganz lieben family.

Am letzten Montag (01.03.10) hatten wir uns auf den Weg hierher gemacht und wurden an einem kleinen „Parkplatz“ an der Seite der Straße von Alan abgeholt. Zusammen mit ihm fuhren wir  dann zur Farm. Mit Alan verstanden wir uns auf Anhieb gut und hatten sofort einen guten Eindruck von ihm. Sofort als wir ankamen, bekamen wir den Hof gezeigt und Alan bot uns sofort etwas zu essen und eine Tasse Tee an. Außer uns war auch noch ein anderer WWOOF’ er hier, Jameson, ein 23 jähriger Amerikaner.

Ansonsten machten wir am ersten Tag nichts Besonderes. Alan meinte wir sollen „erstmal ankommen  und uns einrichten“. Also richteten wir uns in unserem Zimmer zuerst mal ein und chillten den Rest des Tages J Darin sind wir ja schließlich schon geübt ;-)

Abends lernten wir dann auch Jean kennen. Außer Alan und Jean leben aber auch noch Sohn Malcom, Tochter Kitty, eine Katze und zwei Hunde hier.

Ansonsten hat die Familie noch zwei Pferde, Hühner und Kühe (die wir leider nie gesehen haben).

 

Der zweite Tag begann um halb 9 mit Frühstück….Um 9 Uhr hatten wir dann unsere erste Aufgabe: den tollen, verschimmelten Kühlschrank auswaschen. Dafür brauchten wir ca. eine Stunde und dann gings weiter mit der Baumpflege…Wir mussten nämlich die morschen Äste der Avocado- Bäume abschneiden. Alan erzählte noch, dass in einem der Bäume wohl eine ca. 2 Meter lange Python sitzen würde, die aber nicht so gefährlich wäre… J Leider haben wir sie auch nicht gesehen.

Später fuhren wir dann alle Mann zum Einkaufen und Alan zeigte uns einen wunderschönen Strand in Avoca. Abends saßen wir dann alle zusammen am Tisch, tranken Wein und spielten „Hearts“.

Am dritten Tag begann die Arbeit mit den Pilzen…Die Mc Leods pflanzen nämlich auch Pilze an… „Swiss Brown“ nennen die sich. Unsere Aufgabe war, diese „zu ernten“ und in eine Box zu machen. Dies ging recht schnell und danach widmeten wir und wieder den Avocado- Bäumen. Als diese dann endlich fertig geschnitten waren, durften wir anfangen, „Papa’ s“ Werkzeugschuppen aufzuräumen…Gar nicht so einfach wenn man vor lauter Kram nicht weiß, wo man überhaupt anfangen soll. Aber wir haben das natürlich alles erfolgreich gemeistert und Alan war sehr froh mit dem Ergebnis. J

Der nächste Tag begann dann mal wieder mit der Pilzernte und danach räumten wir weiter Alans Schuppen auf….In seinen Augen sind wir nämlich „the best organizer“…Wir wären ja richtig gut darin, alles aufzuräumen und zu sortieren…Wir mussten auch Unkraut jäten an diesem Tag, was auch wieder schnell gemacht war. Mittags war dann auch schon die Arbeit getan und wir hatten dann quasi „Frei“. Also beschlossen Lisa und ich uns, Pamelas tollen Bananenkuchen zu backen. Es war sehr chaotisch…Ich denke es war dann mal wieder ein Zeichen…denn der Kuchen sah zwar genauso aus wie der von Pam, jedoch war er geschmacklich mit Pamelas‘ nicht zu vergleichen ;-)

Naja, alles halb so wild, der gute Wille von uns war da ...

Freitags ernteten wir zuerst morgens wieder die Pilze und räumten dann noch ein bisschen in der Garage auf. Später mussten wir noch ein bisschen Unkraut jäten und dann sollte einer den Rasen mähen und der andere den Pool sauber machen…Da es aber dann auch anfing zu regnen, fiel die Arbeit nach einer ca. dreiviertel Stunde ins Wasser… 

Und heute sind wir dann schließlich abgereist...

 

So dann, viele Grüße und Küsse an euch daheim!

 

6.3.10 01:34


Arbeitssuche

Hallo meine Lieben!

 

Also das mit dem Wachs haben wir dann doch sein lassen, da das Ganze mit der Bezahlung auch nicht so toll war und wir uns noch hätten  müssen neue Klamotten kaufen, weil die da alle so business like aussehen müssen...Mehr Unkosten als alles andere :-)

Aber wir sind jetz weitergefahren nach Penola und warten drauf, dass wir Kartoffeln ernten können...Eigentlich hätte die Ernte letzte Woche anfangen sollen, aber das hat sich mal wieder um eine Woche verschoben...Das nervt etwas, weil wir anfangs immer ne Zusage haben, dass die Arbeit endlich anfängt, dann freuen wir uns darauf und dann müssen wir doch immer wieder warten...Also nicht so toll...

Aber in Penola kann man auch nicht wirklich viel machen, so fällt uns das Sparen hier gar nicht schwer :-P Ansonsten ist eigentlich alles beim Alten...Ja im Moment ist halt die Arbeitssuche Hauptthema für uns...Aber ich denke dann, dass es die nächste Woche dann endlich losgeht. Ich hoffs zumindest ;-)

 Jaaa, was kann ich euch noch so erzählen? Hmmm...ahsoo, wir haben jetz doch schon bis April nen weiteren Plan gemacht: Also hier arbeiten wir gerne 4 Wochen und dann fahren wir gerne weiter nach Melbourne wieder und dann weiter nach Sydney. Auf diesem Weg, holen wir natürlich noch die Great Ocean Road mit ;-) Die wollten wir ja am Anfang schon sehn, aber da hatten wir ja noch kein Auto und das war dann gar nicht soo einfach, weil das sehr sehr teuer ist, sich ein Auto zu mieten wenn man noch keine 21 ist...Aber das Problem haben wir ja jetzt nicht mehr :-P

Also weiter zum Plan: In Sydney kommen ja dann Lisas Eltern und ihr Freund und dann verbringen wir noch etwas Zeit mit denen...wollen dann noch ein bissjen was sehn und ja....Nach 4 Wochen fahren die dann auch wieder Heim und dann wollen Lisa und ich mal aufner Farm arbeiten, quasi WWOFEN.

 Danach gehts dann...jaaa...da hört die Planung dann auch auf :-)

 

So dann mal ihr Lieben, ich schreib mal wieder wenns was Neues gibt ;-) Ist im Moment ja nicht so, dass wir jeden Tag was Neues erleben..

 

Gruß und Kuss 

Selina

1.2.10 10:20


Outback Tour und zurück in die Zivilisation ;-)

 Hallo meine Lieben!

Unser Roadtrip ins Outback war mehr oder weniger toll.

Die Holländer waren so naja. Also es war ein Pärchen (Sie 18 und Er 22). Es war im beiderseitigen Interesse, dass wir Spritkosten teilten aber so richtig warm wurden wir mit denen nicht so, weil sie ist sehr sehr altklug gewesen und meinte uns alles erklären zu müssen was sie auch weiss....Und was wir auch nicht wussten ist, dass er mit seinen 22 Jahren von Autos absolut kein Plan hatte....Was nicht so gut ist, wenn ma ins Outback fährt....Er brauchte nämlich Hilfe, als er den Tank mit nem Kanister auffüllen wollte, konnte keinen Reifendruck messen usw....Ja das war dann auf die Dauer echt nervig, vorallem weil sie uns zwar schon fragten was wir so machen wollten, aber dann im Endeffekt doch alles nach ihren Vorstellungen machten. So mussten wir halt dann mehr oder weniger nach ihrer Nase tanzen und das ist halt scheiße, wenn man wirklich genau weiß, dass man auf jemanden angewiesen ist....!

Naja, was aber sehr gut war ist, dass wir so die wichtigen Sachen alle gesehen haben. Das heißt Ayers Rock...Zwar bei Sonnenauf- und Untergang aber leider hatte es geregnet, so haben wir von dem tollen Farbverlauf der da sein soll,, leider gar nix mitbekommen...Aber ansonsten: Toller Stein ;-) schön, schön...

Die Olgas waren ziemlich das selbe muss ich sagen....Schön das ganze mal gesehn zu haben,aber ja, ich kann mich da jetzt nicht sooo dafür begeistern wie sonst jemand vielleicht...

 Dafür war Kings Canyons der Hammer...UND wir haben ihn überlebt!

Wir haben da nämlich eine 3-4 Stündige Wanderung gemacht, so richtig cool mit auf den Felsen raufklettern und dann im "Garden of Eden" am Wasserfall sitzen und dann durch kleine Wasserlöcher waten....Das war irre toll :-) Hatte echt Spaß gemacht. Was wir dann im nachhinein erfahren hatten ist, dass es dort so kleine fiese Schlangen gibt, die unter dem vertrockneten Gras auf ihre Beute wartet...Das ist uns schon klar, dass es hier sowas gibt, aber der der uns das erzählt hatte, meinte, da diese Schlange sehr faul ist und wirklich nur auf sein Essen wartet, hätte diese so starkes Gift, dass wenn wir gebissen würden (z.B. in die Hand oder so) wir uns auf jeden Fall von dieser Körperstelle verabschieden könnten, da diese dann leider gottes absterben wird....Aber, das ist uns ja Gott se Dank nicht passiert :-)

Jaja so war das...Jaa es hatte auch  so viel in der Zeit geregnet wie im letzten ganzen Jahr....Das heißt, dass die Straßen teilweise überflutet waren und wir hier und da mal nicht mehr weiterfahren konnten, weil die "Road closed" war...so ein Glück haben auch nur wir :-) Dann ist man in der Wüste und es regnet wie ein Schwein...

Auf jeden Fall sind wir nach 9 Tagen Autofahren in Alice Springs angekommen und haben festgestellt, dass da ja wirklich gar nix ist und wir wieder weiter wollten...Aber wir waren im Reptiliencenter und hatten ne Schlange um dem Hals und Echsen auf der Hand...Ja das war sehr geil ;-)

Naja und eigendlich wollten wir dann weiterfliegen, aber dann haben wir den tollen Flyer gesehn...."Van zu verkaufen" Wir haben uns dann natürlich sofort bei dem Phillipp gemeldet und den Van gekauft :-) Der heißt jetzt "Patric Star" und ist sehr toll :-) Mit dem sind wir dann wieder zurück Richtung Adelaide gefahren, weil es hieß, dass es da Arbeit gibt...Es waren 2 Tage Fahrt und am 2. Tag hatten wir dann gleich ne Reifenpanne...unser Reifen war geplatzt...Sehr toll, aber nicht so tragisch, weil so'n Reifenwechsel ist ja gar nicht so schwer. Bei unserem Glück hatte natürlich ne Familie angehalten..Die wollten zwar nur in Ruhe auf ihre Straßenarte schauen, aber der nette Herr wechselte dann mit seinen Sohn den Reifen....weil wir sind ja Mädchen :-)

 Dabei stellte sich dann raus, dass die Frau von dem Mann in Deutschland geboren worden ist und dass die in Queensland wohnen...Die haben uns dann auch prombt zu sich eingeladen und gemeint von wegen, wenn wir da in die Richtung kommen, sollen wir anrufen und dann dürfen wir bei denen schlafen etc....Also sehr sehr nett waren die Leute :-)

Naja als wir dann doch in Adelaide angekommen waren, waren wir dann mal zuerst am Strand und sind dann jetzt mit unserem Van immer on Tour und wanderhn von Campingplatz zu Campingplatz...Ist ganz cool muss ich sagen. Mir gefällt das Camperleben doch ganz gut :-) Und nebenbei suchen wir schon die ganze Zeit nach Arbeit...

Und heute hatten wir unser erstes Vorstellungsgespräch...Wir wussten nicht auf welche Art von Job wir uns da einlassen aber wir dachten "och Job, subbi, anrufen un mal gugge". So haben wir das auch gemacht. Ich hab dann ca. 1000 mal mit der Tussi da telefoniert und dann meinte sie so:"Ja also das telefonieren klappt doch schon mal ganz gut, ich wollte auch eigendlich nur sehn wie gut euer Englisch ist. Dann könnt ihr jetzt zu nem Vorstellungsgespräch kommen." Das war dann soweit ganz gut, wir müssen jetzt halt abwarten, ob die sich melden und ob wir genommen werden. Wenns klappen sollte bestünde die Arbeit darin, Leute vorm Einkaufszentum anzuhauen und denen so nen Autowachs zu demonstrieren und versuchen diesen Wachs an den Mann zu bringen ... :-) Also ein ganz lustiger Job würd ich mal sagen...

Ja das wars dann mal vorerst mal wieder...

 

Ganz ganz viele Grüße und Küsse

Selina

20.1.10 08:47


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